Fussballmanager.de

World of Crime

Wertung

6 / 10

Die wichtigste Information zu World of Crime findest du nicht im Browsergame, sie steht in den Geschäftsbedingungen des Betreibers. Nutzen darf das Angebot nur, wer volljährig ist, Minderjährige brauchen das Einverständnis ihrer Eltern. Für ein Angebot ohne Laden und ohne Datenträger ist das die einzige Altersgrenze, die überhaupt existiert.

World of Crime das kostenlose Gangsterspiel als Browsergame mit Mafia Elementen

Das passt zum Thema. Deine Figur steigt ins organisierte Verbrechen ein, startet mit 100.000 Euro aus einer Erbschaft und soll daraus ein Vermögen machen, über Handel, Anbau oder eine eigene Gang. Dahinter steht die playzo GmbH. Ein Browserfenster genügt zum Einstieg, unterwegs sind die Spieler auf mehreren Welten nebeneinander.

Genre
Handels- und Wirtschaftsspiel im Gangstermilieu
Entwickler / Publisher
playzo GmbH
Plattform
Browser, ohne Installation
Sprache
Deutsch
Preis
Kostenlos, mit Premium Features gegen Entgelt
Status
Aktiv, Thema organisiertes Verbrechen, Nutzung laut AGB nur für Volljährige
Spieler
Mehrere Welten, Clans und Handel zwischen Spielern
Altersempfehlung
Laut AGB ab 18 Jahren
Website
worldofcrime.de
Spielkarte
Start in der echten Heimatstadt, rund 18.000 Orte in Europa

Zuletzt aktualisiert am 3. September 2026

Deine Heimatstadt ist der Startpunkt

Nach der Anmeldung wählst du deine Heimat aus, und zwar die echte. In Kassel gemeldet heißt Start in Kassel, und damit bekommt dieses Spiel einen örtlichen Bezug, wie ihn sonst keiner der getesteten Titel bietet.

Ein Auto bekommst du zu Beginn gestellt. Damit fährst du in andere Städte, denn rund 18.000 Orte in Europa lassen sich anfahren. In jeder davon gelten eigene Preise für die Waren, mit denen du handelst.

Bessere Fahrzeuge musst du dir erarbeiten. Ein schnelleres Auto oder ein Flugzeug verkürzt die Reisezeit, und weil sich das Geld an den Preisunterschieden zwischen Städten verdient, ist Tempo hier bares Geld wert.

Die Spielmechanik im Detail

Im Kern ist das ein Handelsspiel mit Gangsterkulisse. Billig einkaufen, teuer verkaufen, den Weg dazwischen möglichst kurz halten. Drei Wege führen dabei zum Geld, und sie lassen sich kombinieren.

Handel zwischen echten Städten

Der Handel läuft über die Mitspieler, die gerade in derselben Stadt unterwegs sind. Angeboten wird direkt, gekauft ebenso, und die Preisspanne zwischen zwei Orten ist am Ende dein Gewinn. Feste Preise gibt es nicht.

Für Rechentypen liegt hier der eigentliche Reiz. Mit den Preisunterschieden im Kopf verdienst du auf derselben Strecke ein Vielfaches. Ohne Plan loszufahren kostet dagegen Sprit, Zeit und am Ende auch Geld.

Eigene Produktion statt Zwischenhandel

Der zweite Weg führt über die eigene Herstellung. Das dauert länger, bringt aber deutlich mehr ein als reiner Zwischenhandel, weil der Einkaufspreis vollständig wegfällt und nur noch der Verkauf zählt.

Praktisch ist dabei eine Hilfsfigur des Spiels. Der sogenannte Weedmaster kümmert sich um deine Pflanzen, während du unterwegs bist. Produktion und Reisen laufen damit nebeneinander, ohne dass du dich entscheiden musst.

Gang, Gebäude und Assistenten

Der dritte Weg ist der klassische. Mit Kämpfern baust du eine Gang auf, mit Gebäuden schaffst du dir eine Basis, und dort bildest du Assistenten aus, die dir Arbeit abnehmen.

Dazu kommen Missionen in unregelmäßigen Abständen. Sie haben ein Zeitlimit und bringen Belohnungen, von Geld über Ware bis zu seltenen Fahrzeugen. Liegenlassen kostet dich den schnellsten Schub, den dieses Spiel zu bieten hat.

Was in den Geschäftsbedingungen steht

Für ein Spiel mit diesem Thema lohnt der Blick in die Bedingungen des Betreibers. Dort steht die Altersgrenze schwarz auf weiß, zusammen mit der Zusicherung über Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit, die du bei der Anmeldung abgibst.

Eine Alterskennzeichnung durch eine Prüfstelle gibt es dagegen nicht, weil das Spiel weder über einen Laden noch über einen Datenträger vertrieben wird. Die Grenze bleibt damit eine Frage des Vertrags.

Ein zweiter Satz aus denselben Bedingungen ist für alle wichtig, die Geld einsetzen wollen. Der Betreiber darf den Betrieb jederzeit ohne Angabe von Gründen einstellen, so steht es dort wörtlich. Eine Mindestlaufzeit sagt niemand zu.

Immerhin ist dieser Fall sauber geregelt. Bereits gezahltes Geld lässt sich dann auf ein anderes Spiel des Anbieters gutschreiben oder zurückfordern. Weitere Ansprüche schließen die Bedingungen ausdrücklich aus, mehr als sein Geld bekommt niemand zurück.

Kostenlos, mit unbekanntem Kleingedrucktem

Spielen selbst kostet nichts, genauso wie in unserem Onlinefußballmanager, verdient wird über sogenannte Premium Features. Genau so nennen es die Geschäftsbedingungen, und bei dieser Bezeichnung bleibt es dort auch, ohne jede weitere Erläuterung.

Löse Konflikte durch das Anheuern von Kämpfern

Eine öffentliche Aufstellung dieser Funktionen fehlt. Was genau ein Premiumzugang bringt, erfährst du also erst im Spiel selbst. Von den großen Anbietern dieser Kategorie unterscheidet ihn das deutlich, dort steht jede Funktion im Netz.

Bewerten lässt sich das deshalb nur eingeschränkt. Belegt ist, dass Entgelte im Voraus möglich sind und dass virtuelle Güter zum Angebot gehören. Alles Weitere bleibt offen, und offene Punkte gehören in ein ehrliches Urteil.

Technik, Optik und Community

Anspruchsvoll ist dieses Spiel technisch nicht. Es läuft in praktisch jedem Browser, stellt keine besonderen Anforderungen an den Rechner und lief im Test auch auf älteren Geräten ohne spürbare Verzögerung.

Optisch bleibt entsprechend wenig übrig. Der Reiz liegt in Zahlen und Entscheidungen, nicht in Bildern. Freunde von Wirtschaftsspielen dürfte das eher freuen als stören, alle anderen schreckt es ab.

Auf der sozialen Seite geht es um Handel und Zusammenschlüsse. Clans lassen sich gründen, und wer mit Bekannten auf derselben Welt spielt, kann Preise absprechen und untereinander günstig tauschen.

Die Missionen bleiben davon unberührt. Sie schließt jeder für sich selbst ab, unabhängig von Clan oder Freundeskreis. Absprachen lohnen sich also beim Handel, den eigenen Aufstieg ersetzen sie nicht.

Wem World of Crime liegt und wem nicht

Interessant wird das Angebot für alle, die Handel und Preistabellen mögen und mit dem Thema kein Problem haben. Der Bezug zur eigenen Stadt macht den Einstieg persönlich, und ein Regelwerk muss niemand studieren.

Unpassend ist es, wenn dich Drogenhandel als Spielinhalt stört. Der Anbieter macht daraus keinen Hehl, und das Thema zieht sich durch praktisch jede Funktion, vom Marktplatz bis zur eigenen Produktion.

Erwachsene sollten außerdem die Klausel zum Betriebsende kennen. Ein Spiel, das jederzeit enden darf, ist kein guter Ort für größere Investitionen, so fair die Erstattungsregel auch formuliert ist.

Stärken und Schwächen von World of Crime

Beim Grundeinfall und beim Einstieg punktet der Titel, bei Optik und Transparenz reicht er an die großen Anbieter nicht heran.

Diese Punkte machen World of Crime interessant:

Das spricht für World of Crime:

  • Start in der echten Heimatstadt, rund 18.000 Orte in Europa erreichbar
  • Handel lebt von echten Preisunterschieden zwischen den Städten
  • Drei Wege zum Geld, die sich frei kombinieren lassen
  • Missionen mit Zeitlimit und guten Belohnungen
  • Läuft in praktisch jedem Browser ohne besondere Anforderungen
  • Der Betreiber regelt in den Bedingungen, was bei einem Spielende passiert

Das trübt den Spaß:

  • Ohne Interesse am Thema Drogenhandel wird es nichts
  • Nutzung laut Bedingungen erst ab achtzehn Jahren
  • Welche Vorteile ein Premiumzugang bringt, steht nirgends öffentlich
  • Keine Alterskennzeichnung durch eine Prüfstelle
  • Optisch sehr schlicht
  • Der Betrieb darf jederzeit ohne Angabe von Gründen enden

Fazit zum Test von „World of Crime“

Fazit World of Crime ist im Kern ein Handelsspiel, das seinen Reiz aus echten Entfernungen und echten Preisunterschieden zieht. Der Start in der eigenen Heimatstadt ist eine Idee, die es sonst nirgends in dieser Kategorie gibt, und losspielen kannst du ohne Handbuch. Rund 18.000 anfahrbare Orte geben dem Ganzen eine Größe, die man dem schlichten Äußeren nicht ansieht.

Vor der Anmeldung gehören zwei Dinge auf den Tisch. Das Thema ist eindeutig kriminell, und die Nutzung bleibt laut Bedingungen Erwachsenen vorbehalten. Wen beides nicht stört, bekommt ein solides Wirtschaftsspiel. Größere Beträge solltest du hier trotzdem nicht einsetzen, weil der Betreiber sich das Ende jederzeit offenhält.

6,0
Redaktions-Wertung
von 10 möglichen Punkten
Spieltiefe und Langzeitmotivation6,0
Fairness des Bezahlmodells5,5
Einstieg und Bedienung7,0
Technik, Grafik und Plattformen6,0
Community und Serverleben5,5
Umfang und Abwechslung6,0

Ein schlichtes, aber durchdachtes Handelsspiel im Gangstermilieu, das in der echten Heimatstadt beginnt und laut Geschäftsbedingungen Erwachsenen vorbehalten ist.