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Vorschau & Prognose: Deutschland vs. Serbien Nations League, 01.10.2026

Nach zwei Spielen und nur einem Punkt sind die kritischen Stimmen wieder lauter geworden. Deutschland hinkt den Erwartungen hinterher, zumindest von vielen Fans. Gegen die Niederlande gab es noch ein Remis, gegen Griechenland gab es zu Hause die Niederlage. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, geht es in München gegen Serbien auf den Rasen.

Vorschau & Prognose: Deutschland vs. Serbien Nations League, 01.10.2026

Aus deutscher Sicht eine gute Chance, da man sehr deutlich favorisiert auf den Rasen gehen wird. Die Serben bisher noch ohne Punkte. Allerdings wäre zu diesem Zeitpunkt alles andere als ein Sieg der Gastgeber doch eine Überraschung, die man sich gerne ersparen würde. In München wird der zweite Kader dabei sein. Die Prognose zum Spiel gibt es in diesem Artikel.

Deutschland erst mit einem Punkt

Gegen die Niederlande sah das Spiel über weite Strecken gut aus und nur knapp ist man am Sieg vorbei geschlittert, da die Elftal noch in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Ein Feuerwerk war das Spiel sicher noch nicht, aber man konnte gute Ansätze sehen. Gegen Griechenland sollte dann im Heimspiel in Augsburg der erste Sieg her. Doch am Ende verlor man mit 0:1 und steht somit in der Nations League Liga A, Gruppe 2 nur auf dem dritten Platz.

Die Leistung gegen Griechenland war sicherlich nicht schlecht, aber auch alles andere als überragend. Gerade nach vorne fehlten oft die Geschwindigkeit und Kreativität. Gegen Serbien wird man es voraussichtlich wieder mit einem tiefstehenden Team zu tun bekommen, weshalb Lösungen gefunden werden müssen. Am Donnerstag wird dabei ein ganz anderer Kader mit dabei sein. Das eröffnet natürlich Chancen, bedeutet aber auch, dass auch diese Spiele nur bedingt als Team eingespielt sind.

Deutschlands zweiter Kader

Jürgen Klopp will Veränderungen und hat daher im Vorfeld zwei Kader nominiert. Der erste Kader rund um Kapitän Joshua Kimmich wird in München nicht mit dabei sein. Zumindest in großen Teilen. Das ist durchaus ein interessantes Experiment, da sich jetzt ganz andere Spieler beweisen werden können. Sechs Spieler aus dem ersten Kader werden auch am Donnerstag gegen Serbien und am Sonntag in Griechenland dabei sein. Das sind Finn Dahmen, Philipp Treu, Bambasé Conté, Serge Gnabry, Nico Schlotterbeck und Yannik Engelhardt.

Zum zweiten Kader gehören noch viele weitere Spieler, die auch das erste Mal mit dabei sind. Dazu gehören Said El Mala, Felix Keidel, Mika Baur und Vitaly Janelt. Außerdem werden auch Noah Atubolu und Jonas Urbig mit dabei sein. Ebenfalls im Team sind Florian Witz und Jonathan Burkardt, die aber schon zuvor angereist waren, um die verletzten Kai Havertz und Jamal Musiala zu ersetzen. Beide hatten auch schon Einsatzzeit gegen Griechenland. Wer am Ende wirklich auflaufen wird, ist derzeit noch nicht absehbar, da Klopp in diesen ersten Wochen viel experimentieren möchte, um so viele Informationen zu erhalten.

Serbien klarer Außenseiter

Für Serbien ist es in dieser Gruppe sehr schwer. Eigentlich ging es gegen Griechenland mit einer frühen Führung gut los, doch am Ende konnte man aus dem Heimspiel keine Punkte mitnehmen. Spät kassierte man noch einen Gegentreffer. Gegen die Niederlande ging es zwar auch in Belgrad auf den Platz, aber am Ende musste man sich verdient der Elftal geschlagen geben. Zwischenzeitlich gelang durch Jovic der Ausgleich, doch später konnten die Gäste wieder erhöhen.

Am Donnerstag wird es in München auf den Platz gehen, was für Serbien die Aufgabe nicht einfacher macht. Entsprechend sehen die Nations League Buchmacher die Gäste auch als klare Außenseiter. Sicherlich könnte man aber argumentieren, dass es derzeit eine gute Zeit ist, um Deutschland zu ärgern. Die Mannschaft wird in großen Teilen umgestellt, die Sicherheit ist aktuell nicht vorhanden. Zu erwarten ist, dass Serbien tief stehen und eine ähnliche Strategie wie Griechenland probieren wird.

Bisherige Bilanz Deutschland – Serbien

Bisher hat es noch nicht viele Vergleiche zwischen diesen beiden Teams gegeben. Interessanterweise ist die Bilanz bisher aber ausgeglichen. 2008 gab es das erste Freundschaftsspiel, das Deutschland gewinnen konnte. 2019 gab es dann aber bei einem Testspiel zwischen Deutschland und Serbien ein 1:1 Unentschieden. In besonderer Erinnerung bleibt aber das Duell vom 18. Juni 2010 bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. Es war die Gruppenphase und die beiden Teams trafen im Nelson Mandela Bay Stadium aufeinander. Deutschland hatte zuvor gegen Australien gewonnen und Serbien gegen Ghana verloren. Doch am 2. Spieltag gelang Serbien der überraschende 1:0 Sieg. Damals im Kader unter anderem Klose, Müller, Podolski, Neuer, Schweinsteiger und Lahm.

Ausblick auf Rückspiel gegen Griechenland

Am Donnerstag wird es gegen Serbien auf den Platz gehen, was wirklich eine lösbare Aufgabe sein sollte. Schwerer könnte es dagegen am Sonntag werden, wenn es in Griechenland auf den Platz gehen wird. Genauer gesagt im Stadion Toumbas in Thessaloniki. Es ist natürlich die perfekte Gelegenheit, um sich für die 0:1 Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Allerdings darf man ein heißes Publikum erwarten, das die Gastgeber anfeuern wird. Zudem ist es eben der zweite Kader, sodass dieser auch nur bedingt eingespielt sein wird. Letztendlich wären zwei Siege in dieser Woche aus deutscher Sicht enorm wichtig. Im November wird es dann die beiden Rückspiele gegen Serbien und die Niederlande geben.

Fazit: DFB-Team unter Druck vor dem Serbien-Duell

Fazit: DFB-Team unter Druck vor dem Serbien-Duell Die Unzufriedenheit in den letzten Jahren mit dem deutschen Fußball ist groß. Sebastian Schweinsteiger betonte nach der Niederlage gegen Griechenland, dass Deutschland im Mittelmaß angekommen sei. Da kann man sicherlich nur schwer widersprechen. Wettbewerbsübergreifend hat Deutschland jetzt in Folge ein Unentschieden geholt und drei Spiele verloren. Nach zwei Spieltagen in der Nations League steht man nur auf dem dritten Platz. Die Spiele gegen Serbien und Griechenland sind wichtig. Einerseits für das Trainerteam rund um Jürgen Klopp, um Erkenntnisse zu sammeln, aber auch um generell für eine positive Stimmung zu sorgen.