Am 17. Mai findet der 34. Spieltag der 2. Bundesliga statt und es stehen noch ein paar Entscheidungen aus. Während der FC Schalke bereits als Auf- und Preußen Münster als Absteiger feststand, gibt es noch weitere Plätze, die entsprechend nach oben oder unten führen können.

Im Aufstiegsrennen sind noch Elversberg, Hannover und Paderborn mit dabei und müssen entsprechend am Wochenende gewinnen. Im Tabellenkeller wird es für Greuther Fürth sehr eng, aber auch Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig müssen noch einmal ordentlich Gas geben. Es wird entsprechend ein enorm spannender Spieltag, an dem alle Spiele parallel ab 15:30 Uhr beginnen werden. In diesem Artikel gibt es den Ausblick auf die kommenden Spiele und Chancen.
Der Aufstiegskampf der 2. Bundesliga
Mittlerweile ist es mehr als deutlich, dass Schalke sich den Aufstieg und die Meisterschaft der 2. Bundesliga redlich verdient hat. Gewinnt Schalke am letzten Spieltag, könnte es sogar zu 70 Punkten reichen, was zuletzt dem SC Freiburg 2016 gelungen ist, der damals mit 72 Zählern den Aufstieg geschafft hat. Doch hinter den königsblauen Knappen stehen noch Entscheidungen aus. Mit jeweils 59 Punkten liegen Elversberg, Hannover und Paderborn dicht beieinander. Aktuell würde also das Torverhältnis entscheiden, wobei die Elversberger hier den Vorteil haben und daher aktuell auch Platz 2 belegen. Entsprechend müssen die Teams ihre eigenen Spiele gewinnen und noch auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen.
Für Elversberg wird es am letzten Spieltag zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Preußen Münster gehen. Durchaus eine große Chance, denn es geht zu Hause auf den Platz und gegen ein Team, das bereits als Absteiger feststeht. Auf der anderen Seite hat Münster nichts mehr zu verlieren und kann befreit aufspielen. Zuletzt gab es zwei Unentschieden in Folge gegen Hannover und Darmstadt. Elversberg darf sich also nicht zu sicher sein. Zwei Remis in Folge hatte auch Hannover, womit es noch das Finale am letzten Spieltag gegen Nürnberg geben wird.
Würde Hannover auf dem dritten Platz bleiben, ginge es in die Relegation, was eine weitere Chance wäre. Aber da auch die Gefahr besteht, dass man auf den vierten Platz abrutscht, muss das Team von Trainer Christian Titz noch einmal alles geben. Am letzten Spieltag keine leichte Aufgabe gegen den 1. FC Nürnberg, der seit vier Spielen nicht mehr verloren hat. Doch schwierig wird es auch für den SC Paderborn, der beim Tabellennachbarn Darmstadt zu Gast sein wird. Die Ostwestfalen haben seit vier Spielen nicht mehr gewinnen können. Es bleibt also wirklich bis zur letzten Minute des 34. Spieltags spannend.
Welches Team steigt ab?
Nicht weniger spannend wird es im Abstiegskampf. Preußen Münster steht bereits sicher als Absteiger fest, doch darüber gibt es vier Teams, die noch einmal alles geben müssen, um nicht am Ende als Absteiger festzustehen. Das sind Greuther Fürth, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig. Die Fürther haben die schlechtesten Karten, da sie aufgrund des Torverhältnisses im Grunde drei Punkte aufholen müssen.

Damit müssen die Fürther auf einen Ausrutscher von Arminia Bielefeld hoffen, das gegen Hertha BSC Berlin antreten wird. Besonders interessant: Es kommt zum Duell Fürth gegen Düsseldorf. Die Fortuna steht einen Punkt vor dem Relegationsplatz und könnte mit einem Remis mindestens die Relegation sichern. Braunschweig hat ebenso viele Punkte und Tore, muss aber beim Tabellenführer Schalke auf den Rasen.
Fazit zu 2. Bundesliga Finale
Langeweile wird an diesem Wochenende ganz sicher nicht auftreten. Im Gegenteil, denn in der 2. Bundesliga wird es bei sieben Mannschaften noch einmal um alles gehen. 6 der 9 Partien sind damit noch entscheidend dafür, welche Teams auf- und absteigen werden. Elversberg, Hannover und Paderborn werden sich ein Fernduell um den Aufstieg liefern, wobei alles vom direkten Aufstieg über die Relegation bis hin zum verpassten Aufstieg möglich ist. Im Tabellenkeller sieht es ähnlich aus, wobei es hier sogar vier Teams sind, die theoretisch noch absteigen können. Fürth muss dabei das Heimspiel gegen Düsseldorf gewinnen, gleichzeitig aber auf eine Niederlage der Arminia gegen Hertha BSC Berlin hoffen. Es bleibt also spannend.
