Gastgeber im Finale geschlagen: Senegal gewinnt Afrika-Cup 2025
Finalspiele bei großen Turnieren können noch lange in Erinnerung bleiben. Das wird wohl auch für die Partie Senegal gegen Marokko beim Afrika-Cup 2025 gelten. Im Finale lieferten sich die Teams ein spannendes Endspiel, bei dem sich Senegal letztendlich nach Verlängerung durchsetzen konnte. Doch gerade die Schlussphase der regulären Spielzeit bot ein Schauspiel, das für Diskussionen sorgte.
Ein Elfmeterpfiff sorgte für große Aufregung, wodurch die senegalesischen Spieler sogar in die Kabine gingen. Kurze Zeit darauf kamen sie jedoch wieder zurück auf den Platz. Brahim Díaz verschoss den Elfmeter und damit die große Chance für Marokko, den Titel zu gewinnen. In der Verlängerung traf Pape Gueye. Das eine Tor sollte reichen, damit Senegal zum zweiten Mal nach 2022 den Afrika-Cup gewinnen sollte. Den Rückblick auf das Spiel und das Turnier in Anfrika gibt es in diesem Artikel.
Senegal gewinnt den zweiten Titel
Marokko wollte endlich den Titelfluch besiegen, denn der letzte Gewinn des Afrika-Cups liegt schon einige Jahre zurück. Der einzige Gewinn des Wettbewerbs gelang 1976, 2004 schaffte man es zumindest noch einmal ins Finale. Das ging aber verloren, obwohl die Chance bestand, das Spiel zu gewinnen. Am Ende reichte ein Tor in der Verlängerung durch Pape Gueye, um Senegal als Sieger feststehen zu lassen. 2022 gewann Senegal den Titel zum ersten Mal. Damals im Endspiel gegen Rekordsieger Ägypten. Aus Sicht von Marokko ist das eine enorm bittere Niederlage, da kurz vor Ende der regulären Spielzeit die Chance für die Führung bestand.
In der 95. Minute gab es nach einer VAR-Entscheidung einen Elfmeter für Marokko, nachdem Brahim Díaz von Diouf am Hals gepackt wurde. Doch die Ausführung sollte auf sich warten lassen. Die Senegalesen waren sichtlich unzufrieden mit der Entscheidung, es kam zu wütenden Protesten: Trainer Thiaw forderte sein Team sogar dazu auf, den Platz zu verlassen. Kurze Zeit später kehrte das Team aber wieder zurück, unter anderem durch das Zureden von Bayerns Ex-Spieler Sadio Mané. Der Elfmeter wurde schließlich ausgeführt, doch Díaz schoss so schlecht, dass Mendy im Tor keine Probleme hatte, den Ball zu halten. In der 94. Minute fiel schließlich der Treffer, durch den Senegal den Titel beim Afrika-Cup 2025 gewinnen konnte.
Ägypten weiterhin Rekordsieger
Senegals Gewinn führte über die Gruppe D, in der es zunächst gegen DR Kongo, Benin und Botswana ging. Gegen Kongo reichte es zu einem 1:1. Aufgrund des besseren Torverhältnisses beendete Senegal die Vorrunde als Gruppensieger. Im Achtelfinale besiegte das Team den Sudan mit 3:1, ehe es im Viertelfinale gegen Mali ging. Mit einem Tor wurde das Tor zum Halbfinale aufgestoßen, wo ebenfalls ein Treffer ausreichte. Mané traf gegen Ägypten, womit Senegal ins Finale einzog, um schließlich Marokko zu besiegen. Eigentlich hatte Mané bereits bekanntgegeben, dass er nach diesem Turnier aus der Nationalmannschaft zurücktreten möchte. Doch Trainer Pape Thiaw und die Fans wünschen sich, dass der Topstürmer, der bereits beim FC Liverpool und Bayern München unter Vertrag stand, auch weiterhin für Marokko aufläuft.
Fazit zum Afrika-Cup 2025